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Tiergestützte Förderung mit Hund

Ich möchte auf dieser Seite versuchen, ein paar wichtige
allgemeine Fragen zu klären, für diejenigen, die sich
eigentlich rein gar nichts unter diesem Begriff
vorstellen können. Wie z.B.:

Was ist das eigentlich ???
Für wen ist diese Förderung geeignet ???
Welche Erfolge kann man damit erzielen ???
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten oder wer ???
Wie läuft es ab ???
Kann man dabei zusehen ???





Was ist unter tiergestützter Förderung zu verstehen ???
Ich versuche es einfach mal an einem Beispiel. 

Wir nehmen mal einfach an, ein kleiner Junge hat eine Leserecht-
schreibschwäche. Solche Kinder haben sehr große Schwierigkeiten
beim Lesen und dieses erst recht vor anderen Menschen.
In diesem Fall fungiert der Hund als Lesehund.
Dem Kind wird die Aufgabe gegeben dem Hund vorzulesen,
bis dieser eingeschlafen ist.
Der Hund liegt dabei ganz entspannt neben dem Kind.


Hört sich ja einfach an und wie hilft es dem Kind ?

Es hilft dem Kind laut vorzulesen.
Es wird nicht ausgelacht und erst recht nicht, wenn mal
ein Wort falsch ausgesprochen wurde oder gar ganz
ausgelassen worden ist. Es spürt dabei Nähe und Wärme.
Der Hund hat eine beruhigende Ausstrahlung, welches
auch das Kind nach einiger Zeit entspannen lässt.
Das alles passiert nicht sofort beim ersten Mal, aber je
öfter man es macht umso entspannter wird das Kind.
Es wird langsam selbstsicher.

Dieses war nur ein Beispiel und ist bei jedem Menschen anders.
Für jede Person muss eine individuelle Therapieform erstellt werden.


Für wen ist es geeignet ???
Förderbereiche in Zusammenarbeit mit Therapeuten:

Körper- und Mehrfachbehinderung, ADS, Depressionen, Abwehrmechanismen, Gewichtsreduktion, LRS, Autismus,
Förderung der Motorik, Verbesserung der Sprachmotorik,
Förderung des Gleichgewichts, Wahrnehmungsstörungen uvm.

Förderbereiche ohne Therapeut:
Kindergarten- oder Schulhund, Besuchshund, Hundeführerschein für
Kinder, Besuche im Altersheim oder Besuche in Hospizen nach
Absprache der Klinikleitung

 

 

Welche Erfolge können damit erzielt werden ???

Als aller erstes möchte ich sagen, dass es kein Zaubermittel
oder Allheilmittel ist.
Durch gezielte und genau durchgeführte Förderung, können
Verbesserungen erzielt werden. In manchen Fällen sogar eine
deutliche Verbesserung, aber dieses ist von Mensch zu Mensch
unterschiedlich. Es kommt auch immer wieder darauf an, wie der
Mensch sich auf das Therapiehundeteam einlässt.
Ich spreche hier bewußt nicht davon, dass eine Heilung in
bestimmten Fällen möglich wäre, weil es einfach die Erwartungen
zu hoch ansetzt oder gar manchmal gar nicht möglich ist.


 

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten oder wer ???
Leider muss ich hier mit einem klarem " Nein " antworten.
Bisher werden die Kosten nicht von der Krankenkasse getragen.
Entweder man ist bereit und trägt diese Kosten privat oder es
findet sich ein Träger wie z.B. ein Förderverein oder Sponsoren
oder Stiftungen oder vielleicht kann das Jugendamt auch
angesprochen werden.


Wie läuft es ab ???
Das Einfachste ist, Sie rufen mich ganz unverbindlich an.
Wir können dann zusammen klären, welche Therpieform
am besten ist und welcher Therapeut mit uns zusammen
arbeiten könnte.
Desweiteren können wir uns gerne über die Finanzierungs-
möglichkeiten unterhalten.

  

Kann man dabei zusehen ???
Natürlich kann man dabei zusehen.
Es gibt auch nur ein kleines aber dabei.
Zuerst sollte sich der Mensch, um den
es geht, an den Hund gewöhnen und
schon mit ihm gearbeitet haben.
Dann kann man gerne zuschauen.
Schließlich bin ich auch ein sehr neugieriger
und interessierter Mensch .


Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen
ein klein wenig weiterhelfen.












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